7. August 2019
Punktestand: 6 : 0

Spielbericht

In einer unterhaltsamen Partie dominierte der FCOP die Gegnerinnen aus Hohentengen während der ganzen 90 Minuten und gewann verdient mit 6:0.

Vor einem Jahr erreichte man gegen den gleichen Gegner einzig dank eines Last-Second-Treffers von Bösch ein 3:3 Unentschieden. Ohne Zuberbühler, Beck, Haag und Weidmann (Ferien oder verletzt), dafür mit Neuzuzug Tobler, spielten die Oerlikerinnen von Beginn weg konzentriert und liessen den Gegnerinnen weder Raum noch Zeit für einen Spielaufbau. Mit sehenswerten Doppelpässen setzten sie sich immer wieder über die Seiten durch – das erste Tor fiel jedoch nach einer Einzelleistung von Franscini, die sich in den Hochrheinischen Strafraum dribbelte und der gegnerischen Torfrau keine Abwehrchance liess. Nach einer guten halben Stunde wurde Wipf an der Strafraumgrenze angespielt und konnte unbedrängt aufs Tor ziehen und mit einem platzierten Schuss in die tiefe weite Torecke das 2:0 erzielen. In der 42. Minute leitet Franscini einen Pass von Bösch auf Vogel weiter, die viel Zeit und Raum für den Abschluss zum Pausenstand von 3:0 hatte.

Nach dem Seitenwechsel kamen bei beiden Teams auch die Ersatzspielerinnen zum Einsatz, an der Überlegenheit des Heimteams änderte sich dadurch wenig. In der 61. Minute legte Bösch einen abgewehrten Eckball zurück auf Wyss, die aus gut 35 Metern Richtung Tor der Hochrheinerinnen abzog. Obwohl Alle auf und neben dem Platz überzeugt waren, dass der Schuss weit über und neben dem Tor landen würde, senkte sich der Ball hinter der verdutzten Torfrau zum 4:0 ins Tor. Der FCOP erspielte sich jetzt Torchance um Torchance, sündigte jedoch Mal um Mal im Abschluss. In der 72. Minute wurde Meier mit einem Diagonalpass an der Strafraumgrenze freigespielt, sie setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und erzielte das 5:0. Auch beim 6:0 war Meier beteiligt, nach einem Zuspiel auf sie auf der rechten Seite lief sie bis zur Grundlinie und spielte den Ball dann quer vors Tor, wo Uebersax nur noch einzuschieben brauchte. Obwohl die Hohentengerinnen bis zum Schluss kämpften wurde Donati im Oerliker Tor während der ganzen 90 Minuten gerade ein Mal durch einen Weitschuss – den sie problemlos parierte – gefordert, alle anderen Ballkontakte hatte sie nur dank der zahlreichen Rückpässe ihrer Vorderleute.

Nach der guten Leistung gegen die NLA-Frauen von GC zeigten die Oerlikerinnen erneut ihr Potential auf, einzig die zeitweisen Schwächen im Abschluss müssen noch korrigiert werden. (sb)

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