14. April 2019
Punktestand: 15 : 0

Spielbericht

Gegen einen harmlosen und viel zu hoch stehenden Gegner gewannen unsere Frauen gleich mit 15:0 – es wären aber durchaus auch noch ein paar Tore mehr möglich gewesen.

Die Genferinnen, die in der laufenden Saison noch keinen Punkt holten, blieben auch nach ihrem Abstieg aus der NLB und trotz vieler Abgänge ihrem Konzept treu: hoch stehen und den Gegner in die Abseitsfalle laufen lassen. Nach den vielen, zum Teil zweistelligen, Niederlagen scheint das Konzept etwas fragwürdig. Nichtsdestotrotz war es auch heute die Devise der Gäste und so fiel bereits in der zweiten Spielminute das 1:0. Bösch hatte Beck steil angespielt, die Wehrlen sicher bezwang. In der 13. Minute lancierte erneut Bösch Beck, die die herausgelaufene Wehrlen umspielte und dann den Ball Wipf überliess, die zum 2:0 abschloss. Knapp zwei Minuten später spielte Bösch den öffnenden Pass auf Egli, deren Querpass vors Tor brauchte Wipf nur noch einzuschieben. In der 20. Minute gelangte eine Genfer Abwehr zu Frehner, die aus rund 23 Metern abzog und Wehrlen in der entfernten hohen Torecke erwischte. Zehn Minuten später kam Frehner zu ihrem zweiten Treffer, sie drückte einen Eckball von Beck mit dem Kopf zum 5:0 über die Linie. Vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit lancierte Franscini mit einem Diagonalpass über 30 Meter in den freien Raum Egli, die den Ball quer zur Mitte spielte, wo Beck sich nach kurzem Zögern für die rechte Ecke entschied und das 6:0 markierte. Bösch, der heute das nötige Abschlussglück fehlte, umspielte in der 43. Minute gleich fünf Genferinnen an der Strafraumgrenze und legte den Ball Dinic zum Pausenstand von 7:0 vor. Dass der Spielstand nicht noch höher zu Gunsten der Oerlikerinnen stand, war ganz klar Wehrlen als bester Genfer Spielerin zu verdanken, mit geschicktem Stellungsspiel und diversen Paraden vereitelte sie weitere Tore des Heimteams.

Nach der Pause konnte das ohne Ersatzspielerinnen angereiste Team aus Aïre-le-Lignon nur noch zu zehnt spielen und eine Viertelstunde vor Spielende musste auch Wehrlen verletzt den Platz verlassen. Zuvor fielen noch weitere Tore für den FCOP: in der 47. Minute erlief sich die eingewechselte Vogel einen zu kurzen Abstoss und erzielte das 8:0. Danach dauerte es 20 Minuten, ehe Egli im Genfer Strafraum an den Ball kam und das 9:0 erzielte, In der 73. Minute erzielte Beck von der Strafraumgrenze via Lattenunter- und Pfosteninnenseite das 10:0. Nach dem Ausfall von Wehrlen und nur noch zu neunt zerfielen die Genferinnen vollständig. Vogel konnte in der 76. Minute allein auf die Ersatztorfrau ziehen und schloss platziert zum 11:0 ab, eine Minute später erreichte ein weiterer langer Diagonalpass von Franscini Maillard, die zur Grundlinie durchlief und dann vors Tor flankte, wo Vogel den Ball volley zum 12:0 in die Maschen drosch. In der 80. Minute kam es zu einem Freistoss wegen eines aufgenommenen Rückpasses, den Vogel zurück auf Beck spielte, den diese entgegen Vicedominis Prognose sicher zum 13:0 versenkte. In der 86. Minute kam der FCOP zu einem weiteren Eckball, den Beck kurz ausführte und danach den Ball erneut bekam – ihren Abschlussversuch konnte Dinic über die Torlinie drücken. Drei Minuten vor Spielschluss spielte Uebersax Vogel frei, die mit ihrem fünften Treffer den Schlussstand von 15:0 markierte.

Der aus Oerliker Sicht einzige Wermutstropfen ist die Verwarnung von Duggal nach einem vergleichsweise harmlosen Foul. Über die ganze Partie gesehen zeigte der junge Schiedsrichter jedoch eine sehr gute Leistung! (sb)

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