Nach zuletzt vier sieglosen Spielen brauchte die zweite Mannschaft des FCOP unbedingt wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Mit dem FC Italia Zurigo war man sicherlich bei einem Gegner zu Gast, der schlagbar ist. Wobei «zu Gast» einfach bedeutet, dass man auf Platz 6 anstelle Platz 3 im Neudorf spielte.

Die ersten 20 Minuten des Spiels sind die Daten nicht wert, die sie brauchen würden um sie zu beschreiben. Erst danach kam der FCOP ein wenig in Fahrt und hob sich langsam vom tristen Herbstwetter und dem Gegner ab. Von halben Chancen zu guten Chancen bis zu fast 100 %-Chancen steigerte man sich nahdisnah. Ein Tor wollte jedoch nicht gelingen.

In der 28. Minute verhindert ein solches dann der Torhüter von Italia Zurigo nicht mit einer Parade aber einer Notbremse. Die folgende rote Karte führte dann fast noch zu einem Flugzeug Unglück, weil ein Pilot im Herbstnebel diese mit der Landebahnmarkierung verwechselte. Nach dem Ausschluss übernahmen die Gäste noch mehr das Spieldiktat. Es dauerte dann jedoch nochmals 10 Minuten zum ersten Tor. Nach einem Eckball gelangte der Ball über mehrere Umwege vor Beruzs Füsse. Dieser vollführte einen one-eighty mit Schussabgabe und erhielt neben der maximalen Style-Note auch noch ein Tor. 0:1.

Kurz vor der Pause kam Oerlikon, nach einem seltenen Angriff der Heimmannschaft, zu einem Konter. Dieser wurde schnell über die linke Seite ausgeführt und von Luca in der Mitte mit dem 0:2 vollendet. Halbzeit

In der zweiten Halbzeit hiess das Ziel, weiter anzugreifen und etwas für das Torverhältnis zu tun. Es dauerte jedoch wieder einmal 10 Minuten bis Oerlikon in die Gänge kam. Und dann war es nicht etwa ein Angreifer, sondern Mittelfeldabräumer B. A. welcher am 16er den Ball zuerst seelenruhig jonglierte, als sei er im Zirkus Knie, und ihn dann Volley ins Tor haute. 0:3. Auf dieses Tor folgten weiterhin viele Weitschussversuche, die vor allem das Selbstvertrauen des Torhüters verbesserten.

Hinten war man kaum gefordert und falls doch, löste man dies souverän. So auch in der 59. Minute, als man den Ball nach einem Eckball von Italio klärte. Und dann ging es schnell in die andere Richtung: Mario wurde mit einem langen Ball lanciert und stürmte alleine auf den Torhüter zu. Selbstlos wie Mutter Teresa legte er den Ball auf Luca ab, der für seinen zweiten Treffern seinen Fuss richtig hinhielt. 0:4.

Spätestens nach diesem Tor war der Widerstand des FC Italio Zurigo gebrochen. So erzielte David kurzerhand einen Hattrick, wobei man als Zuschauer*in bei seinen Jubel merkte, dass er sich im Fifa intensiv darauf vorbereitet hat. Auch Dion kam zu seinem Tor und Lucca setzte dann mit seinem dritten Tor zum 0:9 den Schlusspunkt. Aufgrund der vielen Tore werden hier nur die Torschützen erwähnt, sorry an alle fleissigen Vorlagengeber. Auch auf den äusserst kuriosen Torklau zweier Oerliker Spieler, der dazu führte, dass das Tor zum Schluss gar nicht gegeben wurde, kann nicht genauer eingegangen werden.

Klingt komisch, aber mit mehr Effizienz wäre sicherlich das Stängeli bzw. s’Hunderti (10:0) erreichbar gewesen. Wichtiger ist, dass man diesen Match nicht zu hoch gewichtet und nächste Woche, wenn der Tabellenführer aus Dübendorf zu Gast ist, die Chancen noch konsequenter nützt, um den nächsten Sieg bejubeln zu können.

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