images2002 – zwei Jahre nach dem 100-jährigen Jubiläum des FC Oerlikon – setzten sich die Vorstandsmitglieder des FC Oerlikon und des FC Polizei ZH zusammen, um einen neuen Verein in Zürich Nord zu gründen. Am 30. Januar 2003 war es soweit: Die jederzeit gut informierten Mitglieder beider Vereine stimmten einer Fusion bei getrennt abgehaltenen ausserordentlichen Generalversammlungen mit grosser Mehrheit zu.

Auf die erste Saison 2003/04 meldete der neue Verein FC Oerlikon / Polizei ZH 27 Aktiv-, Frauen-, Senioren-, Veteranen- und Junior*innenteams. Damit war der FCOP «über Nacht» zum grössten Sportverein in der Region Zürich geworden. Der zwischenzeitliche Aufstieg der ersten Mannschaft in die 2. Liga interregional führte zu einer allzu euphorischen Phase, in der der Verein in eine finanzielle Schieflage geriet. Trotz grosser Bemühungen seitens des Vorstandes blieb die Schuldenlast bestehen und erst mit der Sanierung 2016/17 normalisierte sich die finanzielle Situation des Vereins. Mit der Wahl eines neuen Vorstandes an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 25. Februar 2017 haben die Mitglieder dieser Neuorientierung mit grosser Mehrheit zugestimmt. Seit der letzten Generalversammlung vom 12. Juli 2017 stellen Guido De Martin als Präsident, Christian Baer als Vizepräsident sowie Sandro Bösch und Erwin Liechti den neuen Vorstand – weitere Interessent*innen für eine Mitarbeit im Vorstand oder allgemein im Verein sind jederzeit mehr als willkommen!

Sportlich hat sich der FCOP ebenfalls stabilisiert, sein Frauen-Fanionteam spielt seit der Saison 2016/17 erfolgreich in der ersten Liga und die Männer sind relativ sicher im Mittelfeld der zweiten Liga positioniert. Mit zwei weiteren Männermannschaften, einem Senioren- sowie einem zweiten Frauenteam, vier Juniorinnen-, neun Junioren- und ebensovielen Kinderfussballteams stellt der FCOP mit insgesamt 28 Mannschaften und 479 Spieler*innen nach wie vor den grössten Verein in Zürich Nord! Der FCOP ist bemüht, auch bei der aktuellen Problematik der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge unterstützend mitzuarbeiten und diesen Migrant*innen in Zusammenarbeit mit der aoz eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen.