3. Juni 2018
Punktestand: 3 : 3

Spielbericht

Trotz mehrerer Chancen in der ersten Spielhälfte musste sich der FCOP das Unentschieden gegen einen starken FC St.Gallen Staad hart erkämpfen.

Wie so oft bekundeten die Oerlikerinnen Mühe mit einem Team, das mit langen Bällen in die schnellen Spitzen agierte. Der Gast aus Zürich hatte zwar mehr Ballbesitz, diesen aber vor allem in der eigenen Platzhälfte. Vor dem gegnerischen Tor agierte man zu kompliziert oder spielte den letzten Pass zu ungenau. Das Heimteam war da um einiges effizienter: in der dritten Minute führten sie einen Einwurf blitzschnell aus und schon standen zwei Staaderinnen vor Zuberbühler, die gegen den platzierten Abschluss ohne Chance war. In der 9. Minute umdribbelte Beck – nicht zum einzigen Mal in dieser Partie – mehrere Gegenspielerinnen, ehe sie nur mit einem Foul gebremst werden konnte. Den Freistoss setzte Bösch an den nahen Pfosten, von wo er zu Frehner abprallte, die nur noch einzuschieben brauchte. In der 25. Minute sahen Uebersax und Beck kurz hintereinander ihre Abschlüsse von der Latte abprallen, ehe der FCOP einen weiteren Freistoss zugesprochen erhielt. Dieser wurde – diverse Spielerinnen reklamierten ein Handspiel – abgewehrt und führte zu einem Konter zum 2:1. Der FCOP blieb weiterhin gefährlich und in der letzten Minute der regulären Spielzeit vor der Pause wurde Vogel beim Abschlussversuch im Strafraum gefoult – der Schiedsrichter entschied auf Penalty, obwohl der Ball nach dem Foul noch ins Tor rollte. Routinier Rosato übernahm die Verantwortung und setzte den Ball via Pfosten sicher in die Maschen.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel mehrheitlich dahin, dem FCOP gelangen keine nennenswerten Aktionen mehr und er musste froh sein, dass die diversen Abschlüsse der Staaderinnen nach schnellen Angriffen über die Seiten von Zuberbühler vereitelt werden konnten. Trotzdem mussten sie sich in der 80. Minute geschlagen geben, ein an sich einfach abzufangender Ball kam durch die Oerliker Abwehr und Petriella hatte für einmal Platz und Zeit zum Abschluss. Die Ostschweizerinnen schienen mit diesem Resultat zufrieden zu sein und setzten nicht weiter nach, obwohl Vicedomini mit einem letzten Wechsel eine Offensivspielerin mehr brachte. Die Oerlikerinnen wurden dadurch wieder dominierender und in der 90. Minute legte Frehner den Ball nach einem Einwurf zurück auf Bösch, die mit einem Haken ihre Gegenspielerin ausspielte und danach Koretic mit einem satten Schuss zum 3:3 Schlussresultat bezwang.

Nächsten Sonntag spielt der FCOP seine letzte Meisterschaftspartie in Bühler AR. Für den FC Bühler geht es um den Ligaerhalt und die Oerlikerinnen wollen sich für die bittere Cup-Niederlage revanchieren – beste Voraussetzungen für ein umkämpftes und attraktives Spiel! (sb)

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