7. Oktober 2018
Punktestand: 6 : 3

Spielbericht

Gegen den FC Vuisternens/Mézières zeigte die Oerliker Abwehr ungewohnte Schwächen – da die Offensive aber für einmal ihre herausgespielten Chancen mehrheitlich verwertete, resultierte zum Schluss dennoch ein klarer Heimsieg.

Im Spiel des Zweitplatzierten gegen den Zweitletzten gingen überraschend die Gäste bereits nach gut drei Minuten in Führung, L. Conus überlief die Oerliker Abwehr und legte den Ball quer vors Tor, wo Lanz nur noch einzuschieben brauchte. Etwas mehr als zehn Minuten später rettete Zuberbühler vor der heraneilenden Angreiferin mit dem Fuss, dabei spielte sie klar den Ball; der Schiedsrichter entschied jedoch auf Penalty und gelbe Karte. Den platziert getretenen Strafstoss wehrte Zuberbühler mit einer starken Parade ab und hielt damit ihr Team weiter im Spiel. In der 26. Minute dribbelte sich Bösch in den gegnerischen Strafraum, wo sie nur mit einem Foul vom Ball getrennt werden konnte. Den Elfmeter verwandelte Uebersax sicher zum Ausgleich.

Das Spiel blieb auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zerfahren, der FCOP leistete sich immer wieder Aussetzer und konnte froh sein, dass der heutige Gegner spielerisch limitiert ist. In der 57. Minute wurde Franscini steil angespielt, sie überlief ihre Gegenspielerin und schloss zum 2:1 ab. Nur gerade eine knappe Minute später fing Macheret einen unglücklich ausgeführten Rückpass ab und traf zum erneuten Ausgleich. Drei Minuten später erlief sich Franscini einen von allen anderen bereits verloren geglaubten Ball, spielte diesen auf Uebrsax, die mit viel Glück via Lattenunterkannte zum 3:2 traf. Aber auch dieses Resultat hatte nicht lange Bestand, nach zum Teil fahrlässigem Zweikampfverhalten liess sich die Oerliker Abwehr erneut überlaufen und das 3:3 durch Lanz war die logische Folge. Mit zunehmender Spieldauer machte sich nun die enorme Laufbereitschaft der Gäste bemerkbar, langsam aber sicher wurden sie müde und mussten dem Heimteam immer mehr Platz zugestehen. In der 69. Minute flankte Egli quer vors Tor, wo Bösch den Ball annahm und ihn unhaltbar zum 4:3 in den Maschen versenkte. Knapp zehn Minuten später wurde Haag in offsideverdächtiger Position von Frehner lanciert, gegen ihren Abschluss war Oliveira chancenlos. Vier Minuten vor Spielende kam Zuberbühler noch zu einem Assistpunkt: Bösch hatte den Ball auf die Oerliker Torfrau zurückgelegt und diese spielte in weit und hoch in Richtung des gegnerischen Strafraums, wo gleich vier Oerlikerinnen im Abseits standen, nicht aber Frehner, die sich den Ball erlief und Oliveira zum Schlussstand von 6:3 überlobbte. (sb)

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