FFC Südost Zürich – FCOP Frauen 1

25. August 2019
Punktestand: 1 : 5

Spielbericht

In einer äusserst unterhaltsamen Partie verhinderte einzig Brum im Tor des FFC Südost einen Kantersieg des FCOP.

Dem Heimteam fehlten krankheitsbedingt gleich mehrere Spielerinnen und dennoch gaben sie während der ganzen Spieldauer nie auf und versuchten sich gegen den Gast aus Oerlikon zu behaupten. Der FCOP hatte klar mehr Ballbesitz und kam in der 6. Spielminute auch zu seinem ersten Treffer: Wipf setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte vors Tor, wo Bösch zum 1:0 abschloss. Danach kam der FCOP zu weiteren Chancen, die alle von Brum abgewehrt wurden. Erst in der 36. Minute musste sie sich erneut geschlagen geben, nach einem Doppelpass mit Uebersax bediente Bösch Vogel, die das 2:0 erzielte. Die Torchancen des Heimteams, die aus Nachlässigkeiten der Oerliker Abwehr resultierten, parierte Zuberbühler jeweils gewohnt überzeugend und verhinderte den Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel schienen sich die Oerlikerinnen ihrer Überlegenheit allzu sicher zu sein und liessen dem FFC Südost mehr Raum, den dieser in der 50. Minute auch erfolgreich ausnützte: den ersten Schuss aufs Tor konnte Zuberbühler zwar noch abwehren, gegen den Abschluss von Badilatti – aus einer stark offsideverdächtigen Position – war sie machtlos. Das kurze Aufflackern der Südoster Offensive weckte den FCOP auf und in der 53. Minute konnte Brum einen weiteren Oerliker Abschlussversuch nur bis zu Bösch abwehren, die aus knapp 10 Metern zum 3:1 einschoss. Fünf Minuten später führte einer der zahlreichen Eckbälle erneut zum Erfolg: Bösch spielte den Ball kurz auf Vogel, die ihn flach vors Tor spielte, wo Uebersax sich streckte und mit der Fussspitze das 4:1 erzielte. Knapp zwanzig Minuten später legte Uebersax den Ball zurück auf Weber, die Brum mit ihrem Schuss in die linke hohe Ecke keine Abwehrchance liess. Trotz weiterer Chancen der Oerlikerinnen blieb es beim 5:1 Schlussresultat.

Am nächsten Sonntag, 1. September, kommt es zum Duell zwischen dem erst- und dem drittplatzierten Team. Der SC Balerna, der sich mit mehreren Spielerinnen des FC Lugano Femminile verstärkt hat, ist bei dieser Begegnung klarer Favorit.

Fotos: N. Haag + S. Bösch