Fotos: Peter Ganser | FCZ Frauen

23. September 2018
Punktestand: 3 : 4

Spielbericht

Gegen den amtierenden Schweizermeister und Cupsieger FCZ Frauen zeigte der FCOP eine starke Leistung und musste sich nach einer 3:1-Führung erst in der Schlussphase geschlagen geben.

Die FCZ Frauen schonten zwar all ihre Nationalspielerinnen, da diese nach dem Championsleaguespiel vom nächsten Donnerstag auch noch ein WM-Qualifikationsturnier auf dem Programm haben, sie traten aber dennoch nur mit Spielerinnen aus dem aktuellen NLA-Kader an.

Als nervös bezeichnete sich beim Heimteam vor der Partie einzig die Physiotherapeutin, die FCOP-Frauen schienen von der Aufstellung ihrer Gegnerinnen unbeeindruckt und versuchten mit ihrem ruhigen Aufbauspiel zu Chancen zu kommen. Von den FCZ Frauen kam in der ersten Halbzeit wenig und es war der FCOP, der gleich viel Ballbesitz aber die klareren Abschlüsse hatte. In der 13. Minute sah Bösch, dass Stutz etwas weit vor ihrem Tor stand und düpierte sie mit einem Schuss aus rund 35 Metern zum 1:0. Auch nach dieser für viele überraschenden Führung blieb das Heimteam dominierend und in der 22. Minute lenkte Vogel mit ihrem Rücken einen Eckball zum 2:0 ab. Der Zweitorevorsprung hielt gerade einmal fünf Minuten, ehe Willi mit einem Steilzuspiel lanciert wurde; gegen ihren platzierten Abschluss war Zuberbühler, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts zu halten hatte, machtlos. Nur gerade vier Minuten später stellte Vogel den Zweitorevorsprung nach einer sehenswerten Oerliker Ballstafette wieder her. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die FCZ Frauen zu einem klaren Foulpenalty, den erneut Willi souverän verwandelte.

Wer nach der Pause und nach der Einwechslung von Baumann, Sow und Humm auf Seiten der FCZ Frauen einen Einbruch des Heimteams befürchtete, sah sich getäuscht. Der FCOP war zwar nicht mehr so spielbestimmend wie in der ersten Halbzeit, überrannt wurde er dennoch nicht. Und falls für einmal doch, war da ja noch immer Zuberbühler im Tor, sie hielt ihr Team mit mehr als einer herausragenden Parade im Spiel. Erst in der 65. Minute geriet R. Mosers missglücktes Querzuspiel in den Sechzehner zum glückhaften Torschuss und fünf Minuten später sicherte Humm mit ihrem routinierten Abschluss zum 3:4 dem hohen Favoriten den Sieg.

Unsere Frauen haben gezeigt, dass sie in ihrer aktuellen Verfassung selbst mit einem NLA-Team mithalten können und wir freuen uns auf die restlichen Spiele in der 1.-Liga Meisterschaft! (sb)

Fotos: Peter Ganser (FCZ Frauen)

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